Samstag, 16. August 2014

widmen wir uns wieder der gegenwart




die ja bekanntlich aus einem haus mit garten besteht.
dieser garten war ca. 10 jahre sich selbst überlassen gewesen als wir hier einzogen. sprich: die totale wildniss. letztens las ich in einem buch übers gärtnern - nicht von einem gärtner sondern von einem jurnalisten geschrieben - das im garten gar nichts mehr wächst wenn man ihn sich selbst überlässt.
vielleicht am rand von berlin, in der brandenburger streusandbüchse wo der autor wohnt. hier in der sächsischen schweiz wächst es dschungelmässig üppig - ganz von allein. wir mussten das haus förmlich aus büschen, kraut und gras heraushauen wie einen mayatempel aus dem urwald.
im ersten jahr hatten wir uns einen streifen von 2-3m rund ums haus erobert!
mittlerweile nutzen wir das ganze grundstück. aber es muss regelmässig gegen den es umgebenden wildwuchs verteidigt werden......


der immer wieder schwer erkämpfte weg. aber soooo schön idyllisch! die riesigen königkerzen wachsen natürlich da von allein, wir bringen es nicht übers herz sie wegzumachen obwohl man kaum mit dem auto durchkommt. die bienen mögen sie auch.



neben wilden und angepflanzten blumen gibt es auch schon ein paar nützliche pflanzen. als äusserst nützlich hat sich die ringelblume erwiesen, der tee ist krampflösend und schmerzstillend!



ohne mein zutun sind aus einer ecke himbeerruten gesprossen - und haben dieses jahr reichlich getragen! hier ein kleiner teil der ernte die sich über den ganzen juli hinzog:


und blumen für die seele: die meisten haben heimlich und auf wundersame weise die 10 jahre vernachlässigung überlebt, ich habe sie beim aufräumen gefunden und ins neu angelegte beet gepflanzt. da kaum ahnung am anfang natürlich fehler gemacht. aber die natur ist geduldig. und ich lerne. 








multitasking: bloggen und gärtnern!
wärend die fotos langsam hochladen den frisch geernteten basilikum zu bündelchen winden und zum trocknen aufhängen - zusammen mit minze und dill:




                                                                                                                           
das ist schon unser kleines paradies. eins das nicht selbstverständlich ist..........




Dienstag, 12. August 2014

zeichnungen - alt

auf den wunsch einer einzelnen dame - hi shawna - hin habe ich mich hingesetzt und ein paar figurinen gescannt.
diese hier sind alle zwischen 2002 und 2005 entstanden - zu einer zeit als ich noch dran geglaubt habe dass man mit talent und fleiss zum erfolg kommt......
ich hatte einen kleinen laden und ein atelier, habe modenschauen veranstaltet und tatsächlich hinundwieder ein kleid verkauft. oder hose, bluse, mantel etc. ein paar massanfertigungen waren auch dabei. sogar bräute.
aber gereicht hat es nie. ohne diverse honorar- und nebentätigkeiten wäre ich glatt verhungert.
es kommt mir vor als wäre das alles in einem anderen leben gewesen, lichtjahre entfernt. mittlerweile ist mir klar dass mir 2 dinge gefehlt haben die wichtiger sind als talent - beziehungen und finanzen. da wo ich herkomme wird man einfach nicht "modedesigner". 














Freitag, 8. August 2014

bilch

das schöne an einem einsamen haus am wald ist - man ist nie allein!
da wäre z.b. unser hauskobold, der siebenschläfer. den ganzen sommer lang unterhält er uns mit seinen streichen - vom wegschleppen ganzer tomaten über das mausen von erdbeeren aus dem gerade gekauften korb im keller bis zum verputzen eines pfefferkuchens von nicht kleiner bedeutung..........
der liebe mann ist seiner passion als tierfotograf nachgegangen und hat versucht den pelzigen wicht auf bilder zu bannen. nicht leicht bei solch agilem kerlchen......


beim ispizieren der spülmaschine

auf der grün-weissen schachtel

der herd ist einer seiner lieblingsspielplätze, auch findet sich da meist ein krümel oder sossenspritzer zum verputzen:





das kobelchen hat eigentlich immer hunger. und dank grossartiger kletterkünste kommt´s auch an hochhängende leckereien:






nach einer woche sah´s dann so aus.....

 wir können ihm so gar nicht böse sein. einfach zu niedlich. und manchmal im winter denke ich an ihn - ob er´s wohl gemütlich hat in seinem geheimen winkel auf dem dachboden und ob er im frühling wieder auftaucht, ein wenig dünn aber wie immer zu streichen aufgelegt......





p.s.: die küche ist noch immer eine baustelle - die dinge brauchen ihre zeit und noch mehr geld.....



Montag, 4. August 2014

clutch.....

.....oder unterarmtasche wie das früher hier mal hiess - prä-anglizismen.



nachdem der seesack in venedig solch ein erfolg war und es auch noch reste vom stoff gab habe ich mir die unterarmtasche mal fix genäht. fix ist keine angeberei, es ist wirklich unaufwendig.
ein schöner alter reissverschluss - aus einer zu tode geliebten 50´er basthandtasche - vervollständigte die resteverwertung.



praktische angelegenheit: auf reisen hält die tasche meinen "kleinkram" zusammen der sonst in der reisetasche herumvagabundieren würde - kann aber in der grossen tasche transportiert werden ohne zusätzliches gewicht. 
angekommen darf sie solo ausgehen - als schicke handtasche. nicht zu schick für tags, aber schick genug für abends.